AGB und Einsatzbedingungen
Diese Einsatzbedingungen regeln wiederkehrende Notdienstaufträge bei Schlüsseldienst Hammerschmidt Berlin. Sie müssen vor oder bei Vertragsschluss zugänglich sein, z. B. über Website-Link, WhatsApp-Link oder Hinweis vor Ort.
1. Anbieter
Anbieter ist Paul Gammershmidt, handelnd unter Schlüsseldienst Hammerschmidt Berlin, Leibnizstraße 25, Charlottenburg, 10625 Berlin, Germany. Kontakt: +4915215033843, paul.hammerschmidt.notdienst@gmail.com.
2. Leistungsbereich
Gegenstand sind mobile Notdienstleistungen rund um Türöffnung, zugefallene Türen, abgeschlossene Türen, Schlüssel innen, Schlüsselverlust, defekte Zylinder, einfache Einsatz-Zylinderwechsel und notwendige Sicherungsmaßnahmen im Einsatzfall.
Kein regulärer Ladenbetrieb, keine Schlüsselkopien und keine planmäßige Montage als Hauptleistung. Weitergehende Arbeiten werden nur gesondert vereinbart.
3. Vertragsschluss
Ein Auftrag kann telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail oder vor Ort zustande kommen, wenn der Kunde die Leistung beauftragt und der Anbieter den Auftrag annimmt. Preisrahmen, Anfahrt, Zuschläge, Material und besondere Risiken werden vor Arbeitsbeginn soweit möglich genannt.
4. Berechtigung zur Türöffnung
Der Auftraggeber versichert, zur Öffnung der betreffenden Tür, Wohnung, Gewerbeeinheit oder des Objekts berechtigt zu sein. Der Anbieter ist berechtigt, vor oder nach der Öffnung geeignete Nachweise zu verlangen, z. B. Ausweis, Meldebescheinigung, Mietvertrag, Nachbarbestätigung, Hausverwaltung oder Polizei.
Bestehen erhebliche Zweifel an der Berechtigung, kann der Auftrag abgelehnt oder unterbrochen werden.
5. Preise, Zuschläge und Kleinunternehmerhinweis
Die auf der Website genannten Preise gelten für die jeweils beschriebene Standardsituation. Zusatzkosten können entstehen bei längerer Arbeitsdauer, abgeschlossenem Schloss, Defekt, Sicherheitsbeschlag, Mehrfachverriegelung, Querriegel, Stangenschloss, Spezialzylinder, Nacht-/Wochenend-/Feiertagseinsatz, Materialeinsatz oder weiter entfernten Einsatzorten.
Der Kunde wird vor kostenpflichtigen Zusatzarbeiten informiert. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet oder gesondert ausgewiesen, soweit die Kleinunternehmerregelung angewendet wird.
6. Abbruch nach Anfahrt
Wird der Auftrag nach Abfahrt storniert oder ist die Öffnung aus Gründen, die nicht vom Anbieter zu vertreten sind, nicht möglich, kann eine angemessene Anfahrt- oder Aufwandspauschale berechnet werden, sofern sie vorher mitgeteilt wurde.
7. Destruktive Öffnung und Material
Beschädigungsarme Öffnungen werden bevorzugt. Destruktive Öffnungen, Bohrungen, Kernziehen, Schnitte, Auftrennen oder der Austausch von Bauteilen erfolgen nur nach vorheriger Zustimmung des Kunden, soweit dies zur Auftragserfüllung erforderlich ist.
Bereits vorhandene Schäden, Verschleiß, Einbruchschäden, Fremdeinwirkung oder verdeckte Defekte an Tür, Schloss, Zylinder, Beschlag oder Rahmen können eine beschädigungsfreie Öffnung verhindern.
8. Zahlung und Rechnung
Zahlung erfolgt nach Leistungserbringung, soweit nichts anderes vereinbart ist. Kartenzahlung, Barzahlung und Rechnung sind möglich. Firmen, Hotels, Praxen, Büros und Hausverwaltungen können eine Rechnung mit Leistungsbeschreibung erhalten.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Für bereits vorhandene Schäden, Verschleiß, Vorschäden, Fremdeinwirkung, Einbruchschäden oder verdeckte Defekte an Tür, Schloss, Zylinder, Beschlag oder Rahmen wird keine Haftung übernommen, soweit diese nicht vom Anbieter verursacht wurden.
10. Widerruf und dringende Notdienstarbeiten
Informationen zum Widerrufsrecht, zu ausdrücklich verlangten dringenden Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten und zum Muster-Widerrufsformular stehen auf der Seite Widerruf.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
